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Emotionale Freiheit

Marion Hermann • 18. September 2020

Gelassenheit ist (m)eine Entscheidung





Emotionale Freiheit bedeutet für mich nicht, dass ich keine Gefühle mehr zulasse, sondern im Gegenteil, dass ich alle Gefühle annehme, die sich in mir zeigen. Nur dann, wenn ich sie wahrnehme, annehme und mir erlaube, sie zu fühlen erst dann kann ich sie anschließend auch loslassen und die wertvollen Hinweise für meinen weiteren Weg in ein bewusstes, gesundes und glückliches Leben erkennen und umsetzen.



Auf dem Weg zu Emotionaler Freiheit sind für mich folgende Erkenntnisse und Schritte notwendig:

 

  • verstehen, wie Gefühle entstehen
  • die wahre Funktion von Gefühlen erkennen
  • eigene Gefühle ohne Bewertung wahrnehmen und annehmen
  • Hinweise erkennen und umsetzen
  • Trigger und alte Verletzungen heilen und auflösen
  • Sichtweise verändern

 


Nach Chuck Spezzano ist unsere emotionale Reife eine wesentliche Voraussetzung für die Emotionale Freiheit. Unter emotionaler Reife versteht er, dass wir die volle Verantwortung für unsere Gefühle übernehmen. Wir allein sind für unsere Emotionen verantwortlich, denn diese  Emotionen entstehen in uns und daher können auch nur wir selber sie in uns verändern. Es hilft uns nicht, jemand anderen dafür verantwortlich zu machen, wenn wir uns schlecht fühlen (auch wenn sie uns z.B. verletzt, gedemütigt oder vernachlässigt haben), denn dann fühlen wir uns als Opfer, geben unsere Macht ab und können nichts verändern.


Gefühle entstehen durch unsere Gedanken. Du kennst bestimmt Menschen, die auf dieselbe Situation unterschiedlich reagieren, hier ein paar Beispiele: der eine ärgert sich lautstark, wenn er im Stau steht, der andere nimmt es einfach so hin. Die eine bricht beim Anblick einer Schlange in Panik aus, während eine andere Person sich diese umhängt. Deine Kollegin beschwert sich über die unfreundliche Art des Chefs, während du mitfühlend denkst, dass er ganz schön krank aussieht....


Wir sind alle geprägt durch unsere Erfahrungen und wir haben einen Filter aus erlernten Glaubens- und Wertesystemen, die wir v.a. während unserer Kindheit von unseren Bezugspersonen übernommen haben. Jede Situation bewerten wir automatisch, meist unbewusst durch diesen Filter. Es ist unsere Aufgabe als Erwachsene, neu zu entscheiden, ob diese übernommenen Muster heute überhaupt noch zutreffen und uns dienlich sind. So ist es zum Beispiel sicherlich immer noch sinnvoll, an einer roten Ampel anzuhalten, da es sonst lebensgefährlich werden könnte, aber wir müssen als Erwachsene keine Angst mehr vor fremden Menschen haben.


An diesem Beispiel der Angst wird eine Funktion von Gefühlen deutlich, z.B. uns vor Gefahr zu warnen. Das ist eine überlebenswichtige Funktion. Allerdings wenn unser Unterbewusstsein ständig die Alarmglocke läutet und uns auch in nicht lebensbedrohlichen Situationen warnt, wie das im heutigen "Alltagsstress" meist der Fall ist, dann können sich körperliche und gesundheitliche Symptome einstellen.


Gefühle sind Energie - sie wollen fließen (E-motion, motion = engl. Bewegung). Wenn wir Gefühle unterdrücken, dann kann unser Energiesystem blockiert werden. Anhand des Chakrasystems lassen sich auch entsprechende Organe den jeweiligen Emotionen zuordnen, die dann Symptome zeigen können. Das Gefühle auch körperliche Auswirkungen haben lässt sich gut beobachten: bei Angst ziehen wir uns zusammen, wenn wir uns freuen ist unsere Haltung offen.

Wir haben im Laufe unseres Lebens gelernt, unsere unangenehmen Gefühle zu unterdrücken ("Jungs weinen nicht", "reiß dich mal zusammen") und ebenso angenehme Gefühle nicht zu erlauben. Aus Angst enttäuscht oder verletzt zu werden, denken wir z.B. wir müssten unser Herz schützen (Bradley Nelson spricht im Emotionscode von einer Herzmauer). Allerdings führt das dazu, dass wir die angenehmen Gefühle unseres Herzens wie Freude, Liebe, Dankbarkeit, Mitgefühl nicht mehr in uns sondern im Außen und in Ersatzhandlungen suchen.


Um unsere Emotionen zu heilen , müssen wir uns zunächst einmal erlauben, sie wieder wahrzunehmen, anzunehmen und hinzuschauen, was sie uns sagen möchten. Hier können uns auch die körperlichen Symptome zusätzliche Hinweise geben. Was bereitet mir z.B. Magenschmerzen? Was kann ich nicht verdauen? Dann liegt es an uns, etwas in unserem Leben, in unserem Glaubenssystem zu ändern: vielleicht ärgere ich mich über die Kritik von meinem Chef oder ich mache mir selber zu viel Druck, weil ich denke ich müsste alles perfekt machen und gönne mir keine Erholungspausen?


Wenn ich die Verantwortung für mein Leben und meine Aufgaben übernehme, dann mache ich nicht mehr meinen Chef verantwortlich, ich ärgere mich auch nicht über mich selber. Ich schaue mir ohne Bewertung meine Situation an und frage mich, ob meine Gedanken darüber, dass ich perfekt sein muss um Lob und Anerkennung zu bekommen mir noch dienlich sind. Ich habe das vielleicht im Laufe meiner Kindheit so erfahren und erlebt aber es entspricht nicht der Wahrheit.


Ich werde mir bewusst, dass ich wertvoll und liebenswert bin so wie ich bin und ich muss mich nicht verstellen um das Gefühl von außen zu bekommen, denn es ist tatsächlich bereits in mir.


Wenn uns bewusst wird, dass wir selber unsere Gefühle mithilfe unserer Gedanken erzeugen, dann können wir Gedanken identifizieren, die wir als Glaubenssätze übernommen haben und die uns in unseren Mustern gefangen halten.


Wir erkennen dann auch, dass wir die Ursache-Wirkungs-Kette vertauscht haben: wir reagieren auf das was uns passiert mit unserer Bewertung, anstatt mit unseren Gedanken eine positive Ursache zu setzen. Hast du schon einmal die Erfahrung gemacht, dass dich viele Menschen anlächeln, wenn du gut drauf bist und mit einem fröhlichen Gesicht durch die Welt läufst? Ich mache das inzwischen sehr bewusst, denn es kommt so viel mehr zu mir zurück, als ich aussende <3

   

Schließlich können wir so unseren "Filter" positiv verändern, indem wir erkennen, dass wir alle miteinander verbunden sind, dass das was wir im Leben gerne sehen möchten, das ist, was wir zunächst in uns finden dürfen.


Wir bekommen Vertrauen in das Leben , da wir spüren, dass wir nicht Opfer, sondern Schöpfer sind - auch unserer Emotionen.


Eine dauerhafte emotionale Balance, das ist es, was wir uns alle wünschen und wir haben die Möglichkeit, dieses auch zu erreichen!


Love & Light

Marion


P.S. Hier kannst du meinem Vortrag nachschauen und weitere Informationen zu meinem 44-Tage-Programm für deine emotionale Balance erhalten


weitere Infos zu "Emotionaler Freiheit"

PEACEFUL MIND - Heilende Gedanken

von Marion Hermann 27. März 2025
Wie oft ärgerst du dich über etwas, was du sowieso nicht mehr ändern kannst? Weil zum Beispiel deine Erwartungen nicht erfüllt wurden, du enttäuscht bist... Meistens geschieht unsere Reaktion auf eine Situation so schnell, dass wir gar nicht überlegen können, ob es das wirklich wert ist... Und oft halten wir auch länger an unserem Leid fest, weil wir uns Vorwürfe machen oder ständig daran denken... Wenn wir im Widerstand mit unserem Leben sind, dann kostet uns das Energie. Denn anstatt die Vergangenheit loszulassen, halten wir sie weiterhin mit unseren Gedanken fest. Dabei könnten wir uns auch sagen, dass es vielleicht einen guten Grund für diese "Enttäuschung" gibt: vielleicht ist das, was wir uns gewünscht haben (gerade noch) nicht für uns vorgesehen, vielleicht kommt etwas anderes in unser Leben, was besser geeignet ist und vielleicht hat diese Situation auch eine Lernaufgabe für uns? (z.B. Vertrauen zu lernen: dass das Leben immer für uns ist). Hast du schon einmal die Natur betrachtet und festgestellt, dass alles einem Rhythmus folgt? Dieser Rhythmus wird vom Leben selbst vorgegeben: es folgen immer abwechselnd Phasen der Ruhe und der Entwicklung. Auch wir sind ein Teil der Natur, des Lebens, der Schöpfung, des Universums... Wenn wir uns erlauben, uns EINS mit dem Leben zu fühlen, dann können wir uns auch erlauben, diese Phasen in unserem Leben anzunehmen: Phasen der Ausdehnung (äußeren Wachstums) und Phasen des Rückzugs (der inneren Entwicklung). Aber oftmals glauben wir, wir könnten unseren eigenen Rhythmus kreieren. Wenn wir nur auf das Äußere, den äußeren Wachstum fokussiert sind, wird uns irgendwann das Leben Zeichen schicken, in unterschiedlichen Formen. Zum Beispiel meldet sich unser Körper mit Symptomen und Krankheiten, wir erleben Situationen, wie z.B. Kündigung unseres Jobs oder einen Unfall, um uns zu zwingen, Ruhephasen einzuhalten und über unsere weitere Entwicklung nachzudenken. Wir können diese Naturgesetze nicht ändern, denn wir haben sie nicht gemacht. Wir können uns zwar darüber ärgern, oder versuchen, dagegen anzukämpfen (z.B. weiter zur Arbeit gehen, obwohl wir krank sind), aber das erzeugt nur noch mehr Leid, zum Beispiel Burn-Out oder Depression. Vielleicht kannst du dich beim nächsten "Stop"-Signal des Universums, daran erinnern, diesen als Hinweis zu sehen, dass jetzt in deinem Leben gerade etwas anderes dran ist, als du denkst tun zu müssen. Halte inne und höre und spüre in deinen Körper hinein. Frage dich, was brauchst du gerade wirklich? Was möchte deine Seele dir sagen? Bist du noch auf deinem vorgesehenen Weg, auf deinem Weg zu dir SELBST, auf deinem Weg in die Liebe? In unserer Welt gibt es so viele Dinge und Gedanken, die uns von unserem wahren Selbst ablenken und uns dazu antreiben, weiterzumachen auch wenn es anstrengend wird. Insbesondere Gedanken, wie: dass wir anders sein müssen als wir in Wahrheit sind, um geliebt zu werden dass wir etwas Bestimmtes erreichen und haben müssen, um glücklich zu sein Doch schau mal in die Natur: kein Baum sieht genau gleich aus, keine Rose wie die andere... Die Lebendigkeit lebt von der Vielfalt, alles darf sein, nichts ist gleich und dennoch lebt alles im gleichen Rhythmus und nach denselben Gesetzen der Schöpfung. Wenn du dich beim nächsten Mal beobachtest, wie du dich mit jemand anderem vergleichst und gerne auch so wärst, dann erinnere dich, dass du genau richtig bist, so wie du bist. Du kannst in Wahrheit gar nicht anders sein. Wenn du versuchst, anders zu sein, als du von deinem Wesenskern her bist, dann wird dein Leben anstrengend. Und erinnere dich bitte auch daran, dass ebenfalls der andere so sein darf, wie er ist. Auch unsere Kinder sind bereits genau richtig so wie sie sind mit ihren ganz speziellen Talenten und Fähigkeiten. Wenn du dich das nächste Mal dabei ertappst, dass dein Verstand am Bewerten und Kritisieren ist, dann erlaube dir, ihn zu stoppen und sage dir: auch das darf sein. Dein Leben wird sehr viel leichter werden, wenn du es erst einmal annimmst, wie es ist. Erst wenn du nicht mehr gegen das ankämpfst, was du eh nicht mehr ändern kannst, dann kannst du auch die Vergangenheit loslassen. Dann bleibst du in deiner Mitte, in deiner Kraft und du hast auf einmal viel mehr Energie zur Verfügung, um Lösungen zu finden und deinen eigenen Weg in Leichtigkeit zu beschreiten. Love & Light Marion Wenn sich dein Leben gerade schwer und anstrengend anfühlt, nimm gerne Kontakt mit mir auf und wir finden gemeinsam einen Weg, wie ich dich unterstützen kann.
Wer du in Wahrheit bist
von Marion Hermann 17. Dezember 2024
Du bist in Wahrheit Licht, Liebe und Frieden und hier auf Erden, um deine Energie auszudehnen.
Befreie deine Seele von allem, was du in Wahrheit nicht bist.
von Marion Hermann 12. November 2024
In Wahrheit bist du Liebe, als Teil der göttlichen Schöpfung. Du kannst dies aber nicht erkennen, wenn deine Gedanken aus der Angst kommen. Diese erlernten Gedanken über die und die Welt sind nur eine Illusion, die dich weiterhin in der Angst hält. Daher bedeutet Selbstliebe für mich, dass du dich davon befreist und deine Liebe in die Welt ausdehnst.
Schuld löst sich in der Wahrheit, in der Energie der Liebe auf.
von Marion Hermann 16. Oktober 2024
Schuld hat in der Wahrheit keinen Bestand. Das merkst du spätestens wenn dich jemand tröstet und versichert, dass alles ok ist und sich dadurch deine Schuldgefühle auflösen. Wir kommen unschuldig zur Welt, erst die Gedankenwelt der Angst, die wir in dieser Welt lernen, verdeckt unseren lichtvollen Wesenskern, der aber in Wahrheit von der Angst nie berührt wird.
von Marion Hermann 7. Oktober 2024
Wie du deinen Lebensrucksack erleichtern kannst
von Marion Hermann 30. Juli 2024
Du kannst die Wahrheit in deinem Herzen fühlen
Deine Gedanken und Bewertungen beeinflussen deine Gefühle und somit die Energie, die du aussendest.
von Marion Hermann 17. Mai 2024
Es ist immer deine eigene Wahrnehmung, deine Gedanken und Bewertungen, die deine Gefühle erzeugen. Aber mit deiner Energie veränderst du auch die Welt, die du erlebst.
Wo ist die LIEBE? Sie ist immer da - nur sehen wir sie manchmal nicht
von Marion Hermann 2. April 2024
Die LIEBE ist immer da, denn sie ist überall und wir sind ein Teil von ihr. Wenn wir aber in der Gedankenwelt der Angst sind, haben wir wie eine dunkle Wolke vor unserer Wahrnehmung und können das Licht nicht sehen. Wir haben aber die Macht unsere Wahrnehmung zu verändern und dadurch Licht in die Dunkelheit zu bringen.
von Marion Hermann 20. Februar 2024
Wie du mehr Leichtigkeit in dein Leben bringen kannst
Du bist ein Teil von allem was ist
von Marion Hermann 14. September 2023
Wir sind bereits perfekt, genau richtig und auch immer am richtigen Ort zur richtigen Zeit. Aber wenn wir denken, dass wir nicht gut genug sind oder anders, besser, besonders sein müssen, dann sind wir nicht in unserer vollen Energie und nehmen nicht unseren Platz ein, den uns das Universum bereit hält. Was können wir tun, um wieder in unsere volle Kraft zu kommen?
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